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22.09.2026
7 Minuten Lesezeit

JTL-POS Go-Live bei Knuffelwuff

Knuffelwuff hat einen eigenen Outlet Store eröffnet. Benjamin Lambrecht hat dafür zwei Kassen mit JTL-POS eingerichtet und war am Eröffnungstag vor Ort. Über 400 Kunden, fünfstelliger Umsatz, und ein Learning beim Kartenterminal.

Knuffelwuff verkauft Hundezubehör online: Hundebetten, Decken, Leinen, Snacks. Seit kurzem gibt es die Marke auch zum Anfassen, im eigenen Outlet Store. Und ein Laden braucht eine Kasse.

Eingerichtet und am Tag der Eröffnung betreut hat sie Benjamin Lambrecht aus unserem Account Management. Zwei Kassenplätze, beide mit JTL-POS, angebunden an die JTL-Wawi, die Knuffelwuff ohnehin schon fährt.

Am Eröffnungstag kamen über 400 Kunden. Der Umsatz war fünfstellig.

Was auf dem Tresen steht

Zwei Kassenplätze, an jedem das gleiche Set:

  • JTL-POS als Kassensoftware auf einem Kassenterminal
  • TSE, die technische Sicherheitseinrichtung, ohne die in Deutschland keine Kasse laufen darf
  • Bondrucker für den Kassenbon
  • Kassenschublade, die beim Abschluss aufgeht
  • Barcodescanner, damit der Artikel über die EAN in den Bon läuft und nicht über eine Suche
  • Kartenterminal für die Zahlung

Klingt nach wenig. Es sind aber sechs Komponenten pro Platz, die miteinander sprechen müssen, und jede davon kann am Eröffnungstag der Grund sein, warum die Schlange steht.

Warum die Kasse aus demselben System kommt

Der eigentliche Gewinn liegt nicht an der Kasse, sondern dahinter. Artikelstamm, Preise und Bestände kommen aus der JTL-Wawi. Ein Verkauf im Laden bucht auf denselben Bestand wie eine Bestellung im Shop.

Das heißt konkret:

  • Kein zweiter Artikelstamm, der gepflegt werden will
  • Keine Liste, die abends jemand abtippt
  • Keine Überraschung, wenn das letzte Stück einer Größe morgens online und mittags im Laden verkauft wird
  • Kassenumsätze landen dort, wo die Buchhaltung ohnehin hinschaut

Für einen Händler, der aus dem Onlinegeschäft kommt, ist das der Punkt: der Laden wird zu einem weiteren Verkaufskanal statt zu einer zweiten Firma mit eigener Datenhaltung.

Der Teil, der nicht sofort lief: das Kartenterminal

Beim ersten Kartenterminal haben wir gelernt, wie wichtig die Vorbereitung ist. Technisch lief alles wie vorgesehen, die Einrichtung war der entscheidende Punkt. Gemeinsam war das schnell geklärt.

Ärgerlich war daran weniger der Ausfall selbst als der Zeitpunkt. Deshalb die Learnings, die wir aus dem Projekt mitnehmen und bei jedem weiteren POS-Projekt vorne einplanen:

1. Das Terminal ist das langsamste Teil im Projekt

Kassenterminal, Drucker und Schublade sind in Tagen da. Ein Zahlungsterminal hängt an einem Vertrag, einer Prüfung und einem Versand. Bestelle es als Erstes, nicht als Letztes.

2. Testen heißt: echte Karte, echter Betrag, echter Beleg

Ein Terminal, das sich verbindet, ist noch kein Terminal, das kassiert. Fahre vor dem Go Live mindestens einmal durch: Zahlung mit Karte, Zahlung kontaktlos, Zahlung mit Handy, Storno, Rückgabe, Tagesabschluss. Erst wenn der Beleg richtig aussieht und der Betrag richtig in der Kasse steht, ist der Test bestanden.

3. Terminalmodell und Anbieter gehören zusammen geprüft

Die Frage ist nicht nur, welcher Zahlungsanbieter passt, sondern welches Gerät dieses Anbieters mit der Kasse zusammenarbeitet. Beides zusammen entscheiden, nicht nacheinander.

4. Plane eine Rückfallebene ein

Barzahlung, ein zweites Gerät oder im Zweifel die Kasse nebenan. Ein Eröffnungstag mit 400 Besuchern ist der schlechteste Moment, um das erste Mal darüber nachzudenken.

5. Sei am Tag selbst vor Ort

Der wichtigste Punkt, und der Grund, warum Benni an dem Tag im Laden stand statt am Telefon. Die Fragen, die am Eröffnungstag aufkommen, sind selten groß, aber sie kommen alle gleichzeitig.

Wie der Eröffnungstag lief

Voller Laden, Beachflags vor der Tür, Hunde auf dem Gehweg, beide Kassen durchgehend im Einsatz. Über 400 Kunden an einem Tag, fünfstelliger Umsatz, und ein Team, das die Kasse am Nachmittag ohne Rückfragen bedient hat.

Auf dem Tresen steht übrigens eine Spardose mit der Aufschrift Tierschutzkasse. Kleines Detail, sagt viel über den Laden.

Unsere Checkliste für einen POS Go Live

  • Stammdaten zuerst. Artikel, EANs, Preise und Bestände müssen in der Wawi sauber sein, bevor die Kasse aufgebaut wird. Was online noch durchgeht, fällt im Laden sofort auf.
  • Hardware früh bestellen. Vor allem das Zahlungsterminal und die TSE.
  • Einen kompletten Testtag fahren. Kasse öffnen, verkaufen, stornieren, abschließen. Mit echten Artikeln aus dem Regal.
  • Personal vorher an die Kasse lassen. Eine Stunde Üben spart am Eröffnungstag zehn Rückfragen.
  • Zweite Kasse einplanen. Nicht nur wegen des Andrangs, sondern auch als Ersatz.
  • Am Tag selbst jemanden vor Ort haben. Oder zumindest jemanden, der abnimmt.

Du planst einen eigenen Laden?

Ob Outlet, Showroom oder Pop-up: wenn deine Warenwirtschaft schon JTL-Wawi ist, ist JTL-POS der kurze Weg zur Ladenkasse. Wir planen das Setup, richten Kassen, TSE und Peripherie ein, schulen dein Team und sind beim Start dabei.

Sprich mit uns über dein Ladenprojekt, am besten früh genug, damit das Terminal rechtzeitig da ist.

Dann bleibt nur noch eins zu sagen. Wir wünschen Knuffelwuff und dem neuen Ladenlokal weiterhin gute Geschäfte!

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